Chronik


Chronik des Vogelliebhaber-Vereins Bad Salzuflen e.V.

 

Am 21.02.1958 wird unser Verein als "Vogelliebhaber- und Ziergeflügelverein Schötmar" von 9 Vogelliebhabern gegründet. Als Vereinslokal wählt man das Hotel Junkerhaus in Schötmar. Mit viel Mut und Idealismus gehen diese 9 Vogelfreunde an die Arbeit. Unter dem Motto "Ohne Fleiß kein Preis" gehen die Vogelfreunde mit viel Elan und großem Zeitaufwand an das Bauen von Käfigen und Regalen. Das Ziel der Aktivitäten sind die Hege, Pflege und Zucht einheimischer und exotischer Vögel. Bereits im ersten Jahr findet eine Ausstellung im Saal des "Junkerhauses" mit Vögeln aus eigener Haltung und eigener Zucht statt. Die Mühe hat sich gelohnt. Es wird eine perfekte, schöne und gelungene Schau. Nicht nur durch Werbung, sondern durch Überzeugung kann der Verein sogar weitere Vogelliebhaber ab diesem Tage zu seinen Mitgliedern zählen.

 

Im Jahr 1959 bauen die Züchter Volieren, um der Ausstellung einen noch größeren und eindrucksvolleren Rahmen zu geben.

 

1960 stellen einige Zuchtfreunde zum ersten Mal bei der OWL-Schau in Spenge ihre Vögel aus.

 

Der Verein erhält 1961 eine Satzung und gleichzeitig einen anderen Namen "Vogelliebhaber Schötmar e.V." und wird ins Vereinsregister eingetragen.

 

Ab 1962 beschicken die Züchter mit Erfolg die AZ-Bundesschau.

 

Im Jahre 1963 ziehen wir in das neue Vereins- und Ausstellungslokal "Hotel Tivoli". Es werden fleißig Vitrinen gebaut.

 

Im Januar 1965 wird eine Jugendgruppe gegründet. Der Verein richtet die 7. AZ-Landesschau OWL in der Turn- und Mehrzweckhalle aus.

 

Ein weiterer Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte ist die Ausrichtung der 10. AZ-Landesschau OWL 1968 zu unserem 10-jährigen Bestehen.

 

1969 - 1978

 

Im Januar 1969 stellt sich A. Brinkmann sen. als 1. Vorsitzender aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Um seine Verdienste zu würdigen, wählen ihn die Vereinsmitglieder zum Ehrenvorsitzenden. Günter Wöhler wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

 

Unsere Zuchtfreunde halten und züchten immer mehr verschiedene Vogelarten. Der Ausstellungsraum wird zu klein und so sind wir wieder einmal gezwungen, uns größere Ausstellungsräume zu suchen. Im Gasthof "König" in Bad Salzuflen-Ehrsen finden wir einen großen Saal und gleichzeitig ein neues Vereinslokal. Aufgrund der ausreichend vorhandenen Räumlichkeiten können wir daran denken, eine entsprechende Rahmenschau auszustatten. Durch den Bau weiterer Vitrinen und Volieren ist es uns nun möglich, auch seltene Großsittiche und Exoten auszustellen. Daß unsere Arbeit und Bemühungen nicht umsonst waren, sehen wir an den hohen Besucherzahlen unserer jährlichen Schauen. Unsere Mitgliederzahl ist auf 40 gestiegen. Zwei Gründungsmitglieder haben wir noch in unseren Reihen. Es sind die Vogelfreunde Albert Brinkmann sen. (Ehrenvorsitzender) und Albert Brinkmann jun.

 

Zum 20-jährigen Vereinsbestehen übernimmt die Ortsgruppe die Ausrichtung der 20. AZ-Landesschau Ostwest-falen-Lippe. Trotz der Verzögerung des Umbaus der Halle in eine Festhalle können wir unseren Besuchern eine Superschau zeigen. Hatten unsere Freunde aus der AZ-Ortsgruppe Kirchlengern schon im Vorjahr ein Rekorrdergebnis bei der Beschickung von Bewertungsvögeln erreicht, können wir uns nochmals um eine Steigerung auf 1412 Standardvögel freuen. In der Rahmenschau werden weitere 160 Vögel vom Kolibri bis hin zum Ara gezeigt.

 

Die Erfolge unserer Vereinsmitglieder auf Landes- und Bundesschauen macht den Verein auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele neue Vogelzüchter finden den Weg zu unseren Ausstellungen.

 

1978 - 1997

 

Die Versammlungen werden ständig von 30 bis 35 Züchtern besucht. Wir verpflichten bekannte Züchter, Obleute der Arbeitsgemeinschaften, Buchautoren und Tierärzte für Vorträge in den Versammlungen. Weitere Aktivitäten sind vogelkundliche Wanderungen und Ausflüge zum Vogelpark Rotenfelde, Vogelpark Walsrode, Metelen und in das Weserbergland. Die Landes- und Bundesschauen werden weiterhin gut beschickt, ob im hohen Norden oder im tiefen Süden, die Erfolge können sich sehen lassen.

 

An den Dorffesten in Ehrsen 1985 und 1986 wurde teilgenommen.

 

Im Frühjahr 1988 feiern wir unseren 30. Gründungstag im Vereinskreis bei unserem Vereinswirt "König". Es werden 2 Spanferkel verzehrt. Auf  der Landesgruppentagung in Harsewinkel wird Günter Wöhler zum Landesgruppensprecher gewählt.

 

Da wir 1989 bis 1992 nicht viel unternommen haben, feiern wir bei "König" ein Vereinsfamilienfest. Es wird ein schöner Abend.

 

Zu der Jahreshauptversammlung im Mai 1993 stellt sich Günter Wöhler nicht mehr zur Wahl. Er meint:"Fast 30 Jahre Vorstandsarbeit, davon 25 Jahre als 1. Vorsitzender sind genug." Neuer 1. Vorsitzender wird Jörg Ehlenbröker.

 

Günter Wöhler wird von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

Der Ausstellungsraum in der Gaststätte "König" reicht nicht mehr aus. Wir ziehen um in die Festhalle Schötmar. Durch das reichliche Platzangebot können wir unsere Rahmenschau weiter ausdehnen. Die Volieren werden geändert und mit neuem Draht versehen und weitere Volieren des Vereins Voßheide ausgeliehen. Diese Ortsschau in der Festhalle wird zu einem vollen Erfolg.

 

Motiviert durch diesen schönen Erfolg wird gleich wieder geplant. Für 1994 werden weitere 12 Volieren gebaut und eine Großvoliere erworben. Der Verein verfügt jetzt über 38 Volieren, 40 Vitrinen und Ausstellungsregale für ca. 1000 Vögel.

 

Die Ausstellungen in den Jahren 1995 und 1996 werden durch einen guten Besuch unserer Bürger und Vogelfreunde aus nah und fern für unsere Bemühungen belohnt.

 

Jörg Ehlenbröker legt sein Amt nieder .

Die Versammlung wählt Ernst Rehberg zum neuen 1. Vorsitzenden.

 

In der 1997er Ausstellung schenkten uns unsere Besucher -auch durch den herrlichen Blumenschmuck- noch mehr Bewunderung.

 

1998-2002

An diesem Abschnitt arbeiten wir noch.

Wir sind aber bestebt auch diese Lücke in kürze auszufüllen.

 

 

1. Vorsitzende des Vereins seit 1958

 

1958 - 1969                             Albert Brinkmann sen.

1969 - 1993                             Günter Wöhler

1993 - 1996                             Jörg Ehlenbrökder

seit 1996                                  Ernst Rehberg

 

 

Schauerfolge unserer Vereinsmitglieder auf AZ-Bundesschauen und AZ-Landesschauen

 

                                    Bundessieger:

 

Wellensittiche:               1961                                        Bruno Klein

dom. Prachtfinken:        1966, 1967, 1968                                Friedrich Wehmeier

Farbenkanarien:                        1966                                        Volker Wehmeier

 

 

                                    Landessieger:

 

Wellensittiche:               1960                                        Gerd Schlüter

Wellensittiche:               1990                                        Detlef Obersundermeyer

n. dom. Prachtfinken:    1978                                        Hubert Helmer

dom. Prachtfinken:        1988, 1990                              Egon Gabler

n. dom. Prachtfinken:    1982                                        Reinhold Stipp

 

Großsittiche/Papageien: 1971, 1973, 1975, 1987                      Günter Wöhler

                                    1975, 1977, 1978,                               Walter Janson

                                    1976                                        Ulrich Jost

                                    1988, 1989, 1993                                Ernst Rehberg

                                    1990                                        Willi Willm

                                    1991, 1992                              Renate Pitsch

                                    1992, 1993                              Friedrich-Wilhelm Greßhöner

                                    1997                                        Jörg Ehlenbröker

Positurkanarien:                        1975                                        Friedrich-Wilhelm Linnemann

 

Liebe Vereinsfreunde, sollte in dieser Aufstellung der ein oder andere nicht genannt sein, so bitte ich um Nachsicht.

 

                                                                                                            G. Wöhler